
Mit Ausnahme von England sind die Europäer für ihre Beteiligung in neuen Kriegen in Nahost nicht bekannt. Jedoch ist Deutschland die drittgrößte Truppensteller der „International Security Assistance Force“ in Afghanistan. Als größte langfristige Verpflichtung der deutschen Außenpolitik sprechen die Deutschen relativ wenig darüber. In diesem Artikel bringe ich das Thema eindeutig vor – warum kämpft die Bundeswehr in Afghanistan? Wieso werden sie die Herausforderungen angehen? Welche Folgen hat diese Beteiligung für Deutschland, bzw. ihre Außenpolitik und die Zukunft der Bundeswehr?
Der Bundeswehr-Webseite nach gibt es für Deutschland drei Ziele, die sie in Afghanistan schaffen wollen:
1. Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung,
2. Gewährleistung der regionalen Stabilität und Sicherheit,
3. Verteidigung deutschen Sicherheitsinteresses, durch Beitrag zur Eindämmung des weltweiten Terrorismus.[1]
Deutschland ist der gleichen Meinung der anderen NATO-Länder, dass potentielle Terroristen unter der Taliban eine Ausbildung bekommen haben, die Anschläge unterstützte. Die Taliban ist 2001 gestürzt worden, die Deutschen haben aber Angst, dass noch ein extremes Regime an die Macht kommen könnte. Um diese Möglichkeit zu vermeiden, versucht die Bundeswehr „ausreichend effektive Sicherheits- und Justizorgane [zu] verfügen“ und die "afghanischen Armee und Polizei [auszubilden].“[1]
Es gab anfangs 2008 rund 3.500 deutsche Soldaten in Afghanistan. Die Bundeswehr hat aber früh im Jahr eine neue Strategie entwickelt, durch die noch 1.000 Soldaten eingesetzt und mehr Geld zum Wiederaufbau gegeben wurden. Sie gründen jetzt auch als Teil der Strategie zwei neue „Ausbilder- und Mentorenteams,“ die die Ausbildung der Armee führen.[1] Dieses Jahr gibt es in Afghanistan Wahlen, deswegen sind diese Soldaten sehr benötigt.
2008 war die Bundeswehr zweimal für ihre Beteiligung in Afghanistan kritisiert. Die erste Kritik handelt sich um den Einsatzort der deutschen Soldaten. Es ist gut bekannt, dass es in Süd-Afghanistan viel gefährlicher als im Norden ist. Feige fanden die Kritiker, dass die Bundeswehr nur in Nord-Afghanistan kämpft.
Auch wurde der Alkoholkonsum der Bundeswehr kritisiert. Die Medien fanden heraus, dass die 3.500 deutschen Soldaten in Afghanistan eine Million Liter Bier in einem Jahr getrunken haben. Die internationale Gesellschaft verstand nicht, wie die Bundeswehr was Produktives machen könnte!
Die Kritik beiseite finde ich die deutsche Beteiligung in Afghanistan sehr verantwortungsvoll. Nach den Weltkriegen hatte die Welt kein Vertrauen mehr auf die Bundeswehr. Sie hat jetzt jedoch einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. In der Zukunft wird die Bundeswehr sich hoffentlich noch mehr nach NATO ausrichten, und für weitere gute Sachen kämpfen.
Quellen:
[1] Eine Broschüre von der Bundeswehr-Webseite
Artikel: Unsere Bundeswehr in Afghanistan
Artikel: Eine Million Liter Bier für deutsche Soldaten in Afghanistan